Erstellt am 22 Mai 10
Aufnahme vom 8. Mai 2010: Duisburger Zoo - Die Lisztaffen (Saguinus oedipus) verdanken ihren Namen den weißen, wie nach hinten gekämmt wirkenden Kopfhaaren, die der Frisur des berühmten ungarischen Komponisten Franz Liszt ähneln :o). Die weißen Haupthaare stehen im starken Kontrast zu dem schwarzen Gesicht der kleinen Tamarine. Auch die Arme, Brust und Bauch sind weiß, wohingegen der Rücken und der sehr lange Schwanz rotbraun gefärbt sind.
Die kleinen Krallenaffen leben nur in den Urwäldern Nordkolumbiens und Panamas. Hier durchstreifen sie in kleinen Gruppen von maximal 12 Individuen ihr ca. 10 ha großes Revier. Eine Gruppe besteht aus einem dominanten Elternpaar und deren Nachkommen verschiedenen Alters. Nur das ranghöchste Weibchen einer Gruppe bringt Junge zur Welt. Die Jungtiere, zumeist Zwillinge, werden vom Vater getragen und betreut. Nur zum Säugen wechseln die Jungtiere zur Mutter. Aufgrund ihres kleinen Verbreitungsgebietes sind die Lisztaffen stark vom Aussterben bedroht :o(. Obwohl streng geschützt, verlieren die Kleinen durch Abholzung der Urwälder mehr und mehr ihren natürlichen Lebensraum.
CANON 5D Mark II
1/250s f/5.0 200mm ISO 2500 – Stefan
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laemmchen | 23 Mai 2010, 12:14
Rewolve44 | 3 August 2010, 06:36