Erstellt am 1 Mai 08
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Aufnahme vom 23. März 2008: Tierpark und Fossilium Bochum - Einst waren die Präriehunde (Cynomys) in den nordamerikanischen Prärien noch zahlreicher anzutreffen als die Bisons. In der Vergangenheit bevölkerten Präriehundekolonien mit Millionen von Tieren die nordamerikanische Graslandschaft. Diese Kolonien, die sogenannten Präriehundestädte, umfassten Tausende von Eingängen zu den Labyrinthen der unterirdischen Röhren und Kammern sowie oft kilometerlange Straßen und Pfade, welche die Löcher miteinander verbunden. Vor jedem Einschlupfloch errichteten die Tiere eine dicke Erdschwelle, welche als Damm wirkte, um Überflutungen ihres Tunnelsystems zu vermeiden.
Um die Jahrhundertwende erstreckte sich der Lebensraum der Präriehunde über eine Fläche von ca. 400.000 km². Heutzutage gibt es größere Kolonien nur noch in Schutzgebieten. Höchstens 1 % dieses ursprünglichen Territoriums wird heute noch von den Hörnchen besiedelt. Insgesamt ging der Präriehundebestand um etwa 98 % zurück :o( (Textquelle Tierpark Bochum)!
CANON 400D
1/640s f/9.0 250mm ISO 400 – Manuela
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