Erstellt am 23 April 08
Aufnahme vom 15. März 2008: Kölner Zoo - Der Schnabel der Kubaflamingos (Phoenicopterus ruber) ist zu einem Filterapparat umgebaut :o). Die Kanten von Ober- und Unterschnabel sind wie bei den Bartenwalen mit Hornlamellen besetzt. Damit seihen die Flamingos Kleinstlebewesen aus dem Wasser. Der gebogene Schnabel wird mit der Oberseite nach unten ins Wasser gesteckt. Die Zunge zieht wie ein Kolben Wasser ein und presst es wieder aus.
An den Lamellen bleiben Kleinlebewesen und Algen hängen und können von dort abgeschluckt werden. Die Kleinlebewesen – überwiegend Krustentiere – enthalten auch den Farbstoff, der den Flamingos die rote Farbe verleiht. Dieses Canthaxanthin kann auch künstlich hergestellt werden und wird den Zoovögeln über die Nahrung verabreicht (Textquelle Kölner Zoo).
CANON 30D
1/400s f/4.5 155mm ISO 160 – Stefan
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laemmchen | 23 April 2008, 22:20
cako | 25 April 2008, 16:50